BRAUEREIEN


Bayerische Brauerei

Gegründet wurde die Bayerische Brauerei, welche vor allem unter dem Namen Bayerische Brauerei Schuck-Jaenisch AG bekannt ist, bereits 1854. 1871 erfolgte dann die Umbenennung in die Brauerei Karl Schuck. Dieser übernahm die Geschäfte der Brauerei und hatte maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Brauerei. 1900 übernahm Phillip Schuck die Geschäfte. Im Jahr 1921 wurde die Brauerei zu der Brauerei Carl Schuck GmbH. Seit 1960 lautet der vollständige und richtige Name der Brauerei Bayerische Brauerei Schuck-Jaenisch AG.

In den späten 1980er Jahren kam es zu der Schließung der Brauerei und zu dem Verfall des einstigen Firmengeländes. Erst 2006 übernahm die Radeberger Gruppe sowohl den Namen Bayerische Brauerei als auch die verbliebenen Liegenschaften der Brauerei.
Die Faszination des Gerstensaftes ist ungebrochen
Auch wenn die Bayerische Brauerei ihren Betrieb Ende der 1980er Jahre einstellte, ist die Faszination des Gerstensaftes ungebrochen. Nach wie vor gibt es unzählige andere Brauereien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Menschen mit wohlschmeckendem Bier zu versorgen. In der Regel ist die Produktpalette umfangreich und für jeden Geschmack etwas dabei. Denn Bier hat mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick scheint. Oftmals scheiden sich an dem Gerstensaft die Geister. Entweder man mag den herben, würzigen Geschmack oder nicht. Aber in der heutigen Zeit ist die Trennung und Einordnung der Geschmacksrichtungen von Bier nicht mehr in schwarz und weiß zu unterscheiden. Immer mehr Brauereien reagieren auf den geänderten Kundengeschmack mit neuen Entwicklungen. Besonders gefragt sind die Biermischgetränke, die es in vielfältigen Geschmacksnoten zu kaufen gibt.

Die Deutschen und Bier – das gehört zusammen

Die Deutschen gehören zu den weltweit führenden Nationen in Bezug auf die Bierherstellung und den Verzehr des sogenannten Hopfentees. Vor allem die Tiroler gelten als die Trinkfreudigsten. Ausgehend von Erhebungen des Statistischen Bundesamtes trinkt jeder Deutsche ungefähr 121,4 Liter Bier im Jahr.
Dass sich eine ganze Bierkultur innerhalb Deutschlands entwickeln konnte, dazu haben vor allem die unterschiedlichen Brauereien, wie beispielsweise die Bayerische Brauerei, beigetragen. Wer in der Vergangenheit als Brauer etwas auf sich und sein Bier hielt, der braute nach dem ‚Deutschen Reinheitsgebot‘, welches bis heute Gültigkeit hat und als Braurichtlinie gilt. Wie groß die Bedeutung des Reinheitsgebotes ist, geht daraus hervor, dass der 23. April zum Tag des deutschen Bieres erklärt wurde. Am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot als das bindende Qualitätsmerkmal für deutsches Bier eingeführt.

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