BRAUEREIEN
Berliner Kindl Brauerei
Geschichte der Berliner Kindl Brauerei:
Am 01. Februar 1872 wurde die Vereinsbrauerei der Berliner Gastwirte im Ortsteil Neukölln gegründet. Ihr Ziel war, ein untergäriges Bier zu brauen. Am 01. März 1873 wurde die Brauerei eröffnet. 1890 gelang es die angestrebte Biermenge von 100.000 Hektoliter Ausstoß zu erreichen. Es begann die Produktion des Spezialbieres nach Bayrisch-Münchener Art und dem Namen Berliner Kindl. Bald erfreute sich das Bier größter Beliebtheit und überschritt die 200.000 Hektoliter Marke.
Der Name nahm Bezug auf die im 19. Jahrhundert populär gewordene Wappenfigur Münchens, dem Münchner Kindl.1907 wurde ein Wettbewerb gestartet um das Markenzeichen zeitgemäßer zu gestalten, der Entwurf von Georg Räder gewann und seitdem ist der Goldjunge im Krug das Brauerei Markenzeichen. Die Konzentration auf die Herstellung des Berliner Kindl mit einem Alkoholgehalt von 13 Prozent erfolgte 1909. 1910 wurde sie in Berliner Kindl Brauerei Aktiengesellschaft umbenannt und kaufte sogleich 20 kleinere Brauereien auf. Die Situation der Brauerei verschlechterte sich im zweiten Weltkrieg durch die Kontingentierung des Malzverbrauches und dem Mangel an Rohstoffen. Durch den Mangel an Arbeitskräften wurde die Produktion eingeschränkt. 1920 wurden zwei Brauereien verkauft und dadurch konnte eine betriebswirtschaftliche Stabilisierung erreicht werden. Es wurden in Potsdam eine Jahresproduktion von 1,1 Mio. Hektoliter Bier erreicht. Die Brauerei wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt und konnte 1947 erst wieder ihren Betrieb aufnehmen.
Nach dem zweiten Weltkrieg musste aufgrund Rationalisierungen der Stammwürzegehalt auf 8 Prozent gesenkt werden. 1955 erhielt die Brauerei Aufbauhilfe und konnte zum 100. Jubiläum im Jahre 1972 die Rekordmarke von 1. Mio. Hektoliter Kindl Bier erreichen. 1988 erwarb die Radeberger Gruppe die Mehrheitsbeteiligung an der Berliner Kindl Brauerei. Bereits seit 1952 ist die Radeberger Gruppe die Brautochter der Oetker Gruppe. Die Konzernmutter beschloss 2005 die Abteilung in Neukölln zu schließen und in die bestehende Brauereifabrik nach Alt-Hohenschönhausen zu verlegen. Seit 2005 werden die Aktien nicht mehr an der Börse notiert.
Sponsoring und Produkte der Brauerei:
Berliner Kindl Brauerei ist offizieller Werbepartner von Füchse Berlin (Handball). Auch werden weitere kleine Fußballvereine unterstützt. Seit 2007 gehen keine Umsatzzahlen der Brauerei mehr raus, da sie sich als privat geführtes Unternehmen ansieht. Es gibt die Sorten Berliner Kindl Bock Dunkel, Berliner Kindl Bock Hell und Berliner Kindl Radler. Inzwischen wurde die Produktion des Berliner Kindl Habels Maibock und Berliner Kindl Johanniter Bieres eingestellt.

Am 01. Februar 1872 wurde die Vereinsbrauerei der Berliner Gastwirte im Ortsteil Neukölln gegründet. Ihr Ziel war, ein untergäriges Bier zu brauen. Am 01. März 1873 wurde die Brauerei eröffnet. 1890 gelang es die angestrebte Biermenge von 100.000 Hektoliter Ausstoß zu erreichen. Es begann die Produktion des Spezialbieres nach Bayrisch-Münchener Art und dem Namen Berliner Kindl. Bald erfreute sich das Bier größter Beliebtheit und überschritt die 200.000 Hektoliter Marke.
Der Name nahm Bezug auf die im 19. Jahrhundert populär gewordene Wappenfigur Münchens, dem Münchner Kindl.1907 wurde ein Wettbewerb gestartet um das Markenzeichen zeitgemäßer zu gestalten, der Entwurf von Georg Räder gewann und seitdem ist der Goldjunge im Krug das Brauerei Markenzeichen. Die Konzentration auf die Herstellung des Berliner Kindl mit einem Alkoholgehalt von 13 Prozent erfolgte 1909. 1910 wurde sie in Berliner Kindl Brauerei Aktiengesellschaft umbenannt und kaufte sogleich 20 kleinere Brauereien auf. Die Situation der Brauerei verschlechterte sich im zweiten Weltkrieg durch die Kontingentierung des Malzverbrauches und dem Mangel an Rohstoffen. Durch den Mangel an Arbeitskräften wurde die Produktion eingeschränkt. 1920 wurden zwei Brauereien verkauft und dadurch konnte eine betriebswirtschaftliche Stabilisierung erreicht werden. Es wurden in Potsdam eine Jahresproduktion von 1,1 Mio. Hektoliter Bier erreicht. Die Brauerei wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt und konnte 1947 erst wieder ihren Betrieb aufnehmen.
Nach dem zweiten Weltkrieg musste aufgrund Rationalisierungen der Stammwürzegehalt auf 8 Prozent gesenkt werden. 1955 erhielt die Brauerei Aufbauhilfe und konnte zum 100. Jubiläum im Jahre 1972 die Rekordmarke von 1. Mio. Hektoliter Kindl Bier erreichen. 1988 erwarb die Radeberger Gruppe die Mehrheitsbeteiligung an der Berliner Kindl Brauerei. Bereits seit 1952 ist die Radeberger Gruppe die Brautochter der Oetker Gruppe. Die Konzernmutter beschloss 2005 die Abteilung in Neukölln zu schließen und in die bestehende Brauereifabrik nach Alt-Hohenschönhausen zu verlegen. Seit 2005 werden die Aktien nicht mehr an der Börse notiert.
Sponsoring und Produkte der Brauerei:
Berliner Kindl Brauerei ist offizieller Werbepartner von Füchse Berlin (Handball). Auch werden weitere kleine Fußballvereine unterstützt. Seit 2007 gehen keine Umsatzzahlen der Brauerei mehr raus, da sie sich als privat geführtes Unternehmen ansieht. Es gibt die Sorten Berliner Kindl Bock Dunkel, Berliner Kindl Bock Hell und Berliner Kindl Radler. Inzwischen wurde die Produktion des Berliner Kindl Habels Maibock und Berliner Kindl Johanniter Bieres eingestellt.



