BRAUEREIEN


Brauerei Brinkhoff

Sitz der Brauerei und Produkte:
Die Brauerei Brinkhoff hat ihren Sitz in Dortmund. Sie ist eine GmbH. Die Unternehmensleitung hat Thomas Schneider. Die Produkte der Brauerei Brinkhoff sind Biere und Biermischgetränke. Die Brauerei gehört zur Radeberger Gruppe der Dr. August Oetker KG. Das bekannteste Bier ist Brinkhoff´s Nr. 1, ein Pils, welches wieder nach dem ursprünglichen Rezept von 1887 gebraut wird. Hauptsächlich wird Brinkhoff´s im Ruhrgebiet im Einzelhandel und der Gastronomie vertrieben. Seit der Stillegung im Jahre 2006 wird das Bier in der Dortmunder Actien Brauerei gebraut. Neben Pils stellt Brinkhoff auch Biermischgetränke her, Brinkhoff´s Radler und Brinkhoff´s Cola Bier. Ausschließlich nur in der Gastronomie ist Brinkhoff´s Dunkel erhältlich.

Alleinige Ausschankrecht im Signal Iduna Park:
Brinkhoff´s No. 1 ist seit 2008 der exklusive Bierpartner der Borussia Dortmund. Sie hat das alleinige Ausschankrecht im Signal Iduna Park.

Chronik der Brauerei Brinkhoff:
Es begann damit, das 1844 Wilhelm Struck in seiner Hausbrauerei eine Bäckerei und Schankwirtschaft betrieb und dessen Ursprung, zum weissen Pferd gegründet 1812 liegt. 1870 wird die Brauerei Brinkhoff zu einer oHG, die Geschäftspartner Heinrich Leonhard Brügmann , und Fritz Brinkhoff, der ehemalige Brauer von der Löwen Brauerei. 1872 wurde der Betrieb ausgebaut und erweitert. Der Gründer und Namensgeber war inzwischen aber schon ausgeschieden.

Um an das Kapital für die Erweiterung zu kommen wurde die Brauerei Brinkhoff als Dortmunder Union Brauerei Aktiengesellschaft 1873 ins Handelsregister eingetragen. Der Bierausstoß wuchs innerhalb der nächsten 15 Jahre auf 75.000 Hektoliter pro Jahr. 1887 verursachte ein Fehlsud, der mit hellem Malz gebraut wurde und auch zum Kunden gelangte, für reißenden Absatz. Somit war der helle Biertyp der Brauerei Brinkhoff geboren. Hieraus entwickelte sich vom Braumeister Fritz Brinkhoff die Spezialität des Hauses. Um die Jahrhundertwende hatte die Brauerei einen Ausstoß von 194.000 Hektoliter mit nur gut 100 Beschäftigten.


Das war die zehnfache Menge wie zur Gründung. Gegen Ende des Krieges wurden aufgrund der Rohstoffkontingenten kleinere andere Brauereien übernommen. 1923 ging Fritz Brinkhoff in den Ruhestand. 1929 erreicht die Dortmunder Union Brauerei die Traumgrenze von 1 Mio. Hektoliter. Im zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Brauerei zerstört und erst 1956 erreichte sie wieder diesen Ausstoß. 1973 passend zum 100 jährigen Jubiläum erreichte sie einen Ausstoß von über 2 Mio. Hektoliter Bier.

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