BRAUEREIEN
Brauerei Moninger
Sitz der Brauerei Moninger:
Brauerei Moninger hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie befindet sich heute im Mehrheitsbesitz der Stuttgarter Hofbräu und gehört zur Radeberger Gruppe. Sie ist eine der drei industriell produzierenden Brauereien in Karlsruhe. Sie war von 1983 – 1985 Sponsor des Karlsruher SC.
Chronik der Brauerei Moninger:
1856 erhielt Stefan Moninger die Konzession zum Ausschank des selbst gebrauten Bieres. Im Jahre 1864 wurde die Bierkühlerei ideenreich verbessert. Als erste Brauerei arbeitet die Brauerei Moninger mit Eiskellerräumen. 1866 betrug der Bierausstoß 11.000 Hektoliter und verteilte sich auf 26 Mitarbeiter. Die ersten Moninger Exportbiere gingen 1867 ins Ausland. 1887 wurde die erste Eismaschine in Betrieb genommen und hatte erhebliche Auswirkungen auf das gesamte Braugewerbe. Von nun an konnte das ganze Jahr gebraut werden. 1888 wurde aus der Moninger Brauerei die Brauereigesellschaft AG.
Das Aktienkapital von 800.000 Mark (ca. 409.000 Euro) wurde alleine durch die Familie Moninger aufgebracht und damit bliebt die Brauerei weiterhin in Familienbesitz. 1897 wurde erstmals der Ausstoß von 100.000 Hektoliter erreicht. In den Jahren 1898 bis 1899 wurden die Lager und Gärkeller erweitert. Im Jahre 1904 wurde das erste helle Bier, das Kaiserbier gebraut. Es erfreute sich großen Zuspruchs, da bis dahin zu 95 Prozent nur dunkles Bier getrunken wurde. Es ist bis heute noch das meistgetrunkene Bier der Brauerei Moninger. 1904 baute die Brauerei Moninger die erste Flaschenabfüllanlage.
Eine 400 PS starke Verbund-Dampfmaschine mit gekoppelter Eismaschine wurde in Betrieb genommen. Die Fusionen mit der Brauereien Karl Kammerer, der Eglau AG und der Union Brauerei AG fand in den Jahren 1920 und 1922 statt. Die Brauerei Moninger stellte ab 1923 auch Mineralwasser und Limonaden her. 1928 wurde die 200.000 Hektoliter Grenze überschritten. Der zweite Weltkrieg führte die Brauerei Moninger an den Rand ihrer Existenz. Ab 1946 wurde die Brauerei wieder aufgebaut. Zum 100 jährigen Jubiläum wurden die Holzfässer erstmals gegen Alufässer ausgetauscht.
1957 wurde die Flaschenbierabfüllung neugebaut, jetzt konnten 250.000 Flaschen je Schicht abgefüllt werden. 1964 wurde die 300.000 Hektoliter Grenze überschritten. 1967 übernahm die Reemtsma Gruppe 25 Prozent. Ab 1987 gehört Moninger zur März Gruppe und führte ein neues untergärig gebrautes Bier dunkler Bauart ein. April 2010 fusionierte sie mit der Hofbrauerei Hatz AG. Derzeit firmiert sie unter Hatz - Moninger Brauerei. Die Produkte sind Moninger Weizen, Moninger Kristallklar, Moninger Pils, Alkoholfrei und Karlsruher Limited Edition.

Brauerei Moninger hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie befindet sich heute im Mehrheitsbesitz der Stuttgarter Hofbräu und gehört zur Radeberger Gruppe. Sie ist eine der drei industriell produzierenden Brauereien in Karlsruhe. Sie war von 1983 – 1985 Sponsor des Karlsruher SC.
Chronik der Brauerei Moninger:
1856 erhielt Stefan Moninger die Konzession zum Ausschank des selbst gebrauten Bieres. Im Jahre 1864 wurde die Bierkühlerei ideenreich verbessert. Als erste Brauerei arbeitet die Brauerei Moninger mit Eiskellerräumen. 1866 betrug der Bierausstoß 11.000 Hektoliter und verteilte sich auf 26 Mitarbeiter. Die ersten Moninger Exportbiere gingen 1867 ins Ausland. 1887 wurde die erste Eismaschine in Betrieb genommen und hatte erhebliche Auswirkungen auf das gesamte Braugewerbe. Von nun an konnte das ganze Jahr gebraut werden. 1888 wurde aus der Moninger Brauerei die Brauereigesellschaft AG.
Das Aktienkapital von 800.000 Mark (ca. 409.000 Euro) wurde alleine durch die Familie Moninger aufgebracht und damit bliebt die Brauerei weiterhin in Familienbesitz. 1897 wurde erstmals der Ausstoß von 100.000 Hektoliter erreicht. In den Jahren 1898 bis 1899 wurden die Lager und Gärkeller erweitert. Im Jahre 1904 wurde das erste helle Bier, das Kaiserbier gebraut. Es erfreute sich großen Zuspruchs, da bis dahin zu 95 Prozent nur dunkles Bier getrunken wurde. Es ist bis heute noch das meistgetrunkene Bier der Brauerei Moninger. 1904 baute die Brauerei Moninger die erste Flaschenabfüllanlage.
Eine 400 PS starke Verbund-Dampfmaschine mit gekoppelter Eismaschine wurde in Betrieb genommen. Die Fusionen mit der Brauereien Karl Kammerer, der Eglau AG und der Union Brauerei AG fand in den Jahren 1920 und 1922 statt. Die Brauerei Moninger stellte ab 1923 auch Mineralwasser und Limonaden her. 1928 wurde die 200.000 Hektoliter Grenze überschritten. Der zweite Weltkrieg führte die Brauerei Moninger an den Rand ihrer Existenz. Ab 1946 wurde die Brauerei wieder aufgebaut. Zum 100 jährigen Jubiläum wurden die Holzfässer erstmals gegen Alufässer ausgetauscht.
1957 wurde die Flaschenbierabfüllung neugebaut, jetzt konnten 250.000 Flaschen je Schicht abgefüllt werden. 1964 wurde die 300.000 Hektoliter Grenze überschritten. 1967 übernahm die Reemtsma Gruppe 25 Prozent. Ab 1987 gehört Moninger zur März Gruppe und führte ein neues untergärig gebrautes Bier dunkler Bauart ein. April 2010 fusionierte sie mit der Hofbrauerei Hatz AG. Derzeit firmiert sie unter Hatz - Moninger Brauerei. Die Produkte sind Moninger Weizen, Moninger Kristallklar, Moninger Pils, Alkoholfrei und Karlsruher Limited Edition.



