BRAUEREIEN
Dresdner Felsenkeller
Den Dresdner Felsenkeller gibt es nicht mehr. Die Brauerei, die sich bei Dresden in einem Tal befand, das sich Weißeritz nennt, braut heute kein Bier mehr und füllt auch keines mehr ab. Das Feldschlößchen Brauhaus hat sich der einzigen Biersorte der Brauerei angenommen und vermarktet diese noch immer unter ihrem traditionellen Namen. Gebraut wird das Bier natürlich nach der alten Rezeptur.
Einst hieß die Brauerei „Zum Felsenkeller“ und wurde bereits 1858 erbaut. Den Namen bekam die Brauerei durch den Eiskeller. Dieser war eine Stollenanlage, durch welche man das Wasser bekam, das man zum Brauen benötigte. Erst reichte ein einfacher Brunnen, der jedoch bald von einem zweiten Brunnen unterstützt wurde. So konnte die Brauerei Dresdner Felsenkeller ihr eigenes Wasser nutzen, um ihr Bier zu brauen. Dies war zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich. Die Brauerei hatte damals ein Stammkapital von gut 300000 Talern, Direktor der neu und sehr modern errichteten Brauerei war damals Phillip Heiß. Bis 1900 hatte sich die Brauerei zu einer der größten und wichtigsten des Bundeslandes Sachsen entwickelt. Zu einem Einbruch der Aktien kam es, nachdem das Gerücht unter den Aktionären umherging, das ein Eiswurm in den Stollen der Brauerei wohnen würde, der das Bier verderben würde. Man glaubt es kaum, jedoch einige Aktionäre verkauften daraufhin ihre Anteile. Später nahm man diese Geschichte mit in das Wappen der Brauerei auf und so entstand der rote Drache, der den Dresdner Felsenkeller von nun ab begleitete. Zunächst wurde nur Lagerbier gebraut, was sich um 1880 herum jedoch änderte. Bis 1990 wurde Pilsener Bier gebraut, welches sich sehr gut verkaufte. Der Absatz stieg, da sich die Brauerei immer wieder vergrößern und verbessern konnte. Trotz der schweren Umstände, die der Zweite Weltkrieg mit sich brachte, konnte weiterhin das Bier des Dresdner Felsenkellers gebraut werden. Ab 1982 wurden in der Brauerei keine Flaschen mehr abgefüllt, sondern nur noch Fässer. Diese wurden meist an die Gastronomiebetriebe in der Gegend geliefert. 1990 schlossen sich die Pforten des wichtigen Kulturerbes für immer.
Weitere Informationen über den Dresdner Felsenkeller
Mitarbeiteranzahl: nicht bekannt
Standort: Dresden – Plauenscher Grund
Bierumsatz: 500.000 Hektoliter
Biersorten: Dresdner Felsenkeller Pilsener
Die ehemalige Brauerei ist heute ein Industriedenkmal in dem sowohl private, als auf geschäftliche Mieter eine neue Bleibe gefunden haben.

Einst hieß die Brauerei „Zum Felsenkeller“ und wurde bereits 1858 erbaut. Den Namen bekam die Brauerei durch den Eiskeller. Dieser war eine Stollenanlage, durch welche man das Wasser bekam, das man zum Brauen benötigte. Erst reichte ein einfacher Brunnen, der jedoch bald von einem zweiten Brunnen unterstützt wurde. So konnte die Brauerei Dresdner Felsenkeller ihr eigenes Wasser nutzen, um ihr Bier zu brauen. Dies war zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich. Die Brauerei hatte damals ein Stammkapital von gut 300000 Talern, Direktor der neu und sehr modern errichteten Brauerei war damals Phillip Heiß. Bis 1900 hatte sich die Brauerei zu einer der größten und wichtigsten des Bundeslandes Sachsen entwickelt. Zu einem Einbruch der Aktien kam es, nachdem das Gerücht unter den Aktionären umherging, das ein Eiswurm in den Stollen der Brauerei wohnen würde, der das Bier verderben würde. Man glaubt es kaum, jedoch einige Aktionäre verkauften daraufhin ihre Anteile. Später nahm man diese Geschichte mit in das Wappen der Brauerei auf und so entstand der rote Drache, der den Dresdner Felsenkeller von nun ab begleitete. Zunächst wurde nur Lagerbier gebraut, was sich um 1880 herum jedoch änderte. Bis 1990 wurde Pilsener Bier gebraut, welches sich sehr gut verkaufte. Der Absatz stieg, da sich die Brauerei immer wieder vergrößern und verbessern konnte. Trotz der schweren Umstände, die der Zweite Weltkrieg mit sich brachte, konnte weiterhin das Bier des Dresdner Felsenkellers gebraut werden. Ab 1982 wurden in der Brauerei keine Flaschen mehr abgefüllt, sondern nur noch Fässer. Diese wurden meist an die Gastronomiebetriebe in der Gegend geliefert. 1990 schlossen sich die Pforten des wichtigen Kulturerbes für immer.
Weitere Informationen über den Dresdner Felsenkeller
Mitarbeiteranzahl: nicht bekannt
Standort: Dresden – Plauenscher Grund
Bierumsatz: 500.000 Hektoliter
Biersorten: Dresdner Felsenkeller Pilsener
Die ehemalige Brauerei ist heute ein Industriedenkmal in dem sowohl private, als auf geschäftliche Mieter eine neue Bleibe gefunden haben.



