BRAUEREIEN
Feldschlößchen
Die Brauerei Feldschlößchen ist eine Brauerei mit einer langen Vergangenheit. Mittlerweile gehört sie zum Carlsberg-Konzern, produziert die Hausmarken jedoch immer noch eigenständig in der Feldschlößchen Brauerei. Auch die Biere des Dresdner Felsenkellers werden hier gebraut, sowie das Bier für die Marke Holsten.
1838 beginnt der Bau der alten Brauerei Feldschlößchen. Diese war damals durch die Franzosen zerstört worden. Bauherr Leonhard Meisl hatte bereits zuvor das bayrische Brauhaus gepachtet. Zwanzig Jahre später wurde eine AG gegründet, die mit vollem Namen „Aktienbrauerei zum Feldschlößchen“ hieß. Eine Ehrung folgte 1909. Da gab es für das Feldschlößchen eine Verdienstmedaille, die durch die Stadt Dresden übereicht wurde. Im Zweiten Weltkrieg hatte das Feldschlößchen anfänglich Glück, jedoch wurde 1945 mehr als die Hälfte der Brauerei bei einem Bombenangriff zerstört. 1960 schlossen sich die Brauereien in und um Dresden herum zusammen. 1973 wurde klar, dass man moderner werden muss, wenn man mit der Konkurrenz mithalten wollte. So wurde begonnen an anderer Stelle eine neue Brauerei zu bauen, nämlich in Dresden Coschütz.
In den folgenden Jahren wurde erneut eine Übereinkunft mit Brauereien in Dresden und im ganzen Bezirk geschlossen. Man führte gemeinsam den Namen „VL Getränkekombinat für den Bezirk Dresden“. Erst 1981 beginnt man mit dem brauen des Bieres in der neuen Brauerei. 1983 ist ein sehr gutes Jahr für das Feldschlößchen und man nimmt den Job des Stammbetriebes für das VL Getränkekombinat gerne mit allen Rechten und Pflichten an. Im Jahre 1990 müssen die Mitglieder neu geordnet werden und man gründet daraufhin die sächsische Brau-Union. Nur ein Jahr später wird der komplette Brauprozess für alle Biersorten von der neuen Brauerei übernommen, so dass die alten Räumlichkeiten ihre Tore schließen müssen. 1992 wird die Brau-Union komplett von der Holsten Brauerei übernommen, behält jedoch ihren Namen. Dieser ändert sich 1995 und fortan gibt es die Feldschlößchen Aktiengesellschaft Dresden. Um ein wenig die Tradition wieder in den Vordergrund zu stellen, beherbergt ab 1998 die alte Brauerei einen Gastronomiebetrieb, der sich Feldschlößchen Stammhaus nennt. 2004 übernimmt die Carlsberg Brauerei den Hauptanteil der Aktien der Holsten Brauerei.
Weitere Informationen über das Feldschlößchen
Mitarbeiteranzahl: nicht bekannt
Standort: Dresden
Bierumsatz: nicht bekannt
Biersorten: Feldschlößchen Pilsener, Feldschlößchen Export, Feldschlößchen Urbock, Feldschlößchen Diät, Feldschlößchen Radler, Feldschlößchen Diesel, Schwarzer Steiger
Traditionell ist das Feldschlößchen nicht mehr aus Dresden wegzudenken. Auch das Feldschlößchen bedankt sich für die Treue der Bewohner Dresdens, indem sie jedes Jahr ein Brauereifest veranstalten.

1838 beginnt der Bau der alten Brauerei Feldschlößchen. Diese war damals durch die Franzosen zerstört worden. Bauherr Leonhard Meisl hatte bereits zuvor das bayrische Brauhaus gepachtet. Zwanzig Jahre später wurde eine AG gegründet, die mit vollem Namen „Aktienbrauerei zum Feldschlößchen“ hieß. Eine Ehrung folgte 1909. Da gab es für das Feldschlößchen eine Verdienstmedaille, die durch die Stadt Dresden übereicht wurde. Im Zweiten Weltkrieg hatte das Feldschlößchen anfänglich Glück, jedoch wurde 1945 mehr als die Hälfte der Brauerei bei einem Bombenangriff zerstört. 1960 schlossen sich die Brauereien in und um Dresden herum zusammen. 1973 wurde klar, dass man moderner werden muss, wenn man mit der Konkurrenz mithalten wollte. So wurde begonnen an anderer Stelle eine neue Brauerei zu bauen, nämlich in Dresden Coschütz.
In den folgenden Jahren wurde erneut eine Übereinkunft mit Brauereien in Dresden und im ganzen Bezirk geschlossen. Man führte gemeinsam den Namen „VL Getränkekombinat für den Bezirk Dresden“. Erst 1981 beginnt man mit dem brauen des Bieres in der neuen Brauerei. 1983 ist ein sehr gutes Jahr für das Feldschlößchen und man nimmt den Job des Stammbetriebes für das VL Getränkekombinat gerne mit allen Rechten und Pflichten an. Im Jahre 1990 müssen die Mitglieder neu geordnet werden und man gründet daraufhin die sächsische Brau-Union. Nur ein Jahr später wird der komplette Brauprozess für alle Biersorten von der neuen Brauerei übernommen, so dass die alten Räumlichkeiten ihre Tore schließen müssen. 1992 wird die Brau-Union komplett von der Holsten Brauerei übernommen, behält jedoch ihren Namen. Dieser ändert sich 1995 und fortan gibt es die Feldschlößchen Aktiengesellschaft Dresden. Um ein wenig die Tradition wieder in den Vordergrund zu stellen, beherbergt ab 1998 die alte Brauerei einen Gastronomiebetrieb, der sich Feldschlößchen Stammhaus nennt. 2004 übernimmt die Carlsberg Brauerei den Hauptanteil der Aktien der Holsten Brauerei.
Weitere Informationen über das Feldschlößchen
Mitarbeiteranzahl: nicht bekannt
Standort: Dresden
Bierumsatz: nicht bekannt
Biersorten: Feldschlößchen Pilsener, Feldschlößchen Export, Feldschlößchen Urbock, Feldschlößchen Diät, Feldschlößchen Radler, Feldschlößchen Diesel, Schwarzer Steiger
Traditionell ist das Feldschlößchen nicht mehr aus Dresden wegzudenken. Auch das Feldschlößchen bedankt sich für die Treue der Bewohner Dresdens, indem sie jedes Jahr ein Brauereifest veranstalten.



