BRAUEREIEN
Freiberger Brauhaus
Das Freiberger Brauhaus hatte schon einige Besitzer. 2006 wurde es jedoch endgültig an die Radeberger Gruppe abgegeben. Die Biersorten werden jedoch erhalten.
Freiberg ist die Stadt in Sachsen, die am längsten Bier brauen darf. Denn nachweislich wurde das Brauen des Bieres bereits im Jahre 1266 erwähnt. Ab dem 14. Jahrhundert dann kam das Schank- und Braurecht hinzu. Dies besagte, das Gasthäuser und andere Betriebe, die nicht weiter als 15 Kilometer vom Freiberger Brauhaus entfernt waren, nur dieses Bier an die Kunden ausschenken durften. Ab 1700 laufen die Geschäfte schlechter, da man auf Grund des 30 Jährigen Krieges höhere Kosten zu verkraften hat. Eine einfachere Art des Brauens wird eingeführt, um die Kosten zu senken. 1839 wird eine Brauereigenossenschaft gegründet, die einzelne brauende Bürger zusammenfasst. 1863 wird das erste Mal ein Bier nach Pilsener Art in Sachsen gebraut. Es wird unter dem Namen Freiberger Böhmisch auf den Markt gebracht. Die Dampfmaschine vereinfacht die Arbeitsgänge ab 1884 der Brauereiangestellten. Das Flaschenpfand ermöglicht 1904 erstmals das wiederverwerten bereits genutzter Flaschen. Das Pfand wurde damals auf 2 Pfennig festgesetzt. Bis 1928 kommt es zu einigen Fusionen in der Dresdner Gegend, in die auch das Freiberger Brauhaus involviert ist. Während der Zweite Weltkrieg tobt, werden die benötigten Zutaten und Rohstoffe zum Bierbrauen zugeteilt.
Die Brauerei ist eine der wenigen, die trotz mehrfacher Bombenangriffe auf die Stadt weiterhin in Betrieb genommen werden konnte. Wie so viele andere Firmen auch wurde der Betrieb dann 1948 zu einem volkseigenen Betrieb. Auch hier hält die Moderne Einzug. 1982 kommt es zur ersten Flaschenabfüllung, was die Fässer der Brauerei nutzlos macht, sie werden in die Niederlande verkauft. 1995 schließen sich die Tore des alten Brauhauses und das neue wird eröffnet. Ein Partner ist in der Mannheimer AG schnell gefunden. 2008 wird die mittlerweile von der Radeberger Gruppe übernommene Brauerei, für die Qualität des Bieres und ebenso für die umweltbewusste Herstellung geehrt.
Weitere Informationen über das Freiberger Brauhaus
Mitarbeiteranzahl: 115
Standort: Freiberg
Bierumsatz: 1 Million Hektoliter pro Jahr
Biersorten: Freiberger Pils, Freibergerisch Radler, Freibergisch Jubiläums – Festbier, Freibergisch Bock Dunkel, Freibergisch Diät Schankbier St. Petri, Freibergisch Schwarzes Bergbier, Freibergisch Export Spezial
Jedes Jahr richtet das Freiberger Brauhaus ein Brauereifest, aus dessen Höhepunkt ein großes Feuerwerk ist. Unterstützung finden zahlreiche Sportvereine durch die Brauerei. Hinzu kommt das Sponsoring dieser auf verschiedenen Wettkämpfen.
Bier bewusst genießen wird auch von dem Freiberger Brauhaus großgeschrieben.

Freiberg ist die Stadt in Sachsen, die am längsten Bier brauen darf. Denn nachweislich wurde das Brauen des Bieres bereits im Jahre 1266 erwähnt. Ab dem 14. Jahrhundert dann kam das Schank- und Braurecht hinzu. Dies besagte, das Gasthäuser und andere Betriebe, die nicht weiter als 15 Kilometer vom Freiberger Brauhaus entfernt waren, nur dieses Bier an die Kunden ausschenken durften. Ab 1700 laufen die Geschäfte schlechter, da man auf Grund des 30 Jährigen Krieges höhere Kosten zu verkraften hat. Eine einfachere Art des Brauens wird eingeführt, um die Kosten zu senken. 1839 wird eine Brauereigenossenschaft gegründet, die einzelne brauende Bürger zusammenfasst. 1863 wird das erste Mal ein Bier nach Pilsener Art in Sachsen gebraut. Es wird unter dem Namen Freiberger Böhmisch auf den Markt gebracht. Die Dampfmaschine vereinfacht die Arbeitsgänge ab 1884 der Brauereiangestellten. Das Flaschenpfand ermöglicht 1904 erstmals das wiederverwerten bereits genutzter Flaschen. Das Pfand wurde damals auf 2 Pfennig festgesetzt. Bis 1928 kommt es zu einigen Fusionen in der Dresdner Gegend, in die auch das Freiberger Brauhaus involviert ist. Während der Zweite Weltkrieg tobt, werden die benötigten Zutaten und Rohstoffe zum Bierbrauen zugeteilt.
Die Brauerei ist eine der wenigen, die trotz mehrfacher Bombenangriffe auf die Stadt weiterhin in Betrieb genommen werden konnte. Wie so viele andere Firmen auch wurde der Betrieb dann 1948 zu einem volkseigenen Betrieb. Auch hier hält die Moderne Einzug. 1982 kommt es zur ersten Flaschenabfüllung, was die Fässer der Brauerei nutzlos macht, sie werden in die Niederlande verkauft. 1995 schließen sich die Tore des alten Brauhauses und das neue wird eröffnet. Ein Partner ist in der Mannheimer AG schnell gefunden. 2008 wird die mittlerweile von der Radeberger Gruppe übernommene Brauerei, für die Qualität des Bieres und ebenso für die umweltbewusste Herstellung geehrt.
Weitere Informationen über das Freiberger Brauhaus
Mitarbeiteranzahl: 115
Standort: Freiberg
Bierumsatz: 1 Million Hektoliter pro Jahr
Biersorten: Freiberger Pils, Freibergerisch Radler, Freibergisch Jubiläums – Festbier, Freibergisch Bock Dunkel, Freibergisch Diät Schankbier St. Petri, Freibergisch Schwarzes Bergbier, Freibergisch Export Spezial
Jedes Jahr richtet das Freiberger Brauhaus ein Brauereifest, aus dessen Höhepunkt ein großes Feuerwerk ist. Unterstützung finden zahlreiche Sportvereine durch die Brauerei. Hinzu kommt das Sponsoring dieser auf verschiedenen Wettkämpfen.
Bier bewusst genießen wird auch von dem Freiberger Brauhaus großgeschrieben.



