BRAUEREIEN
Karlsberg
Karlsberg. Das immense Biergefühl.
Die Brauerei Karlsberg wurde 1878 vom Braumeister Weber gegründet und expandierte, so dass sie bereits 1884 an den Stadtrand Bad Homburgs umziehen musste. Ab 1896 sorgte die erste Eismaschine für Kühlung im Brauprozess. 1897 wird die Brauerei zu einer Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 1,1 Millionen Reichsmark umgewidmet, bei der der Gründer Weber 98% des Stammkapital hielt. Hauptabsatzmarkt sind bis 1920 die Kohleabbauregionen in Lothringen, die Industriereviere im Saarland, die Pfalz und Luxemburg. Das Anschaffen eigener Eisenbahnwaggons und eines eigene LKWs 1910 wird notwendig und erhöht die Transportmobilität um ein Weiteres. Richard, der Sohn des Firmengründers führt ab 1910 die Geschäfte und obwohl bedingt durch den Versailler Vertrag die Absatzmärkte im Grenzbereich zu Deutschland wegfallen kann die Karlsberg Brauerei ihre Umsatzzahlen halten.
Das soziale Engagement von Karlsberg.
1928 wird die Christian Weber Stiftung gegründet, mit der notleidenden Familien unter die Arme gegriffen werden soll. Hier zeigt die Firma erstmals ihr hohes soziales Engagement, das sich bis heute darin ausdrückt, dass die Firma bewusst an Alkoholkmissbrauchskampagnen mitwirkt und für den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol wirbt. Ab Mitte der achtziger Jahre engagiert sich Karlsberg für das Musik Event „Musikfestspiele Saar“. Erneuter Kapitalwandel geschieht durch die Umwidmung in eine Kommanditgesellschaft 1937, deren einziger haftender Gesellschafter Richard Weber wird. Sohn Paul wird 1942 Prokurist. Doch der 2. Weltkrieg zerstört die Firma. Unter den Mitarbeitern sind zahllose Opfer zu beklagen.
Um nach dem Krieg zu expandieren und jegliche Verwechslungen mit der skandinavischen Firma Carlsberg zu vermeiden, nennt man sich in Karlsbräu um. Die Sonderstellung des Saarlandes begünstigt die expansive Entwicklung. 1955 stimmt die Bevölkerung des Saarlandes für die Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland, seit 1962 führt Paul Weber die Gesellschaft alleine. Mit dem Vertrieb der 1 Liter Flasche gewinnt Karlsbräu eine Alleinstellung am Markt. Neben der Bierbrauerei werden alkoholfreie Erfrischungsgetränke produziert, von denen Sinalco Cola das bekannteste ist. Seit 1970 produziert und vertreibt Karlsberg das „Ur-Pils“(„Die herbe Frische, die so gut bekommt“) ein Pils mit fein herber Note.
Ab 1983 leitet der Urenkel des Firmengründers, Dr. Richard Weber, die Geschäfte der Brauerei. In diese Zeit fällt auch die Zusammenarbeit mit dem Coca Cola Konzessionär OKKO, die Karlsberg weitere Märkte erschließt.
Insgesamt 15 Biermarken hat Karlsberg mittlerweile auf dem Markt, hinzu kommen Vitamalz, und Biermixgetränke, Biere mit niedrigem Alkoholgehalt und mit „Licorne Elsass“ ein Bier, das zu 100% aus dem Elsass kommt.

Die Brauerei Karlsberg wurde 1878 vom Braumeister Weber gegründet und expandierte, so dass sie bereits 1884 an den Stadtrand Bad Homburgs umziehen musste. Ab 1896 sorgte die erste Eismaschine für Kühlung im Brauprozess. 1897 wird die Brauerei zu einer Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 1,1 Millionen Reichsmark umgewidmet, bei der der Gründer Weber 98% des Stammkapital hielt. Hauptabsatzmarkt sind bis 1920 die Kohleabbauregionen in Lothringen, die Industriereviere im Saarland, die Pfalz und Luxemburg. Das Anschaffen eigener Eisenbahnwaggons und eines eigene LKWs 1910 wird notwendig und erhöht die Transportmobilität um ein Weiteres. Richard, der Sohn des Firmengründers führt ab 1910 die Geschäfte und obwohl bedingt durch den Versailler Vertrag die Absatzmärkte im Grenzbereich zu Deutschland wegfallen kann die Karlsberg Brauerei ihre Umsatzzahlen halten.
Das soziale Engagement von Karlsberg.
1928 wird die Christian Weber Stiftung gegründet, mit der notleidenden Familien unter die Arme gegriffen werden soll. Hier zeigt die Firma erstmals ihr hohes soziales Engagement, das sich bis heute darin ausdrückt, dass die Firma bewusst an Alkoholkmissbrauchskampagnen mitwirkt und für den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol wirbt. Ab Mitte der achtziger Jahre engagiert sich Karlsberg für das Musik Event „Musikfestspiele Saar“. Erneuter Kapitalwandel geschieht durch die Umwidmung in eine Kommanditgesellschaft 1937, deren einziger haftender Gesellschafter Richard Weber wird. Sohn Paul wird 1942 Prokurist. Doch der 2. Weltkrieg zerstört die Firma. Unter den Mitarbeitern sind zahllose Opfer zu beklagen.
Um nach dem Krieg zu expandieren und jegliche Verwechslungen mit der skandinavischen Firma Carlsberg zu vermeiden, nennt man sich in Karlsbräu um. Die Sonderstellung des Saarlandes begünstigt die expansive Entwicklung. 1955 stimmt die Bevölkerung des Saarlandes für die Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland, seit 1962 führt Paul Weber die Gesellschaft alleine. Mit dem Vertrieb der 1 Liter Flasche gewinnt Karlsbräu eine Alleinstellung am Markt. Neben der Bierbrauerei werden alkoholfreie Erfrischungsgetränke produziert, von denen Sinalco Cola das bekannteste ist. Seit 1970 produziert und vertreibt Karlsberg das „Ur-Pils“(„Die herbe Frische, die so gut bekommt“) ein Pils mit fein herber Note.
Ab 1983 leitet der Urenkel des Firmengründers, Dr. Richard Weber, die Geschäfte der Brauerei. In diese Zeit fällt auch die Zusammenarbeit mit dem Coca Cola Konzessionär OKKO, die Karlsberg weitere Märkte erschließt.
Insgesamt 15 Biermarken hat Karlsberg mittlerweile auf dem Markt, hinzu kommen Vitamalz, und Biermixgetränke, Biere mit niedrigem Alkoholgehalt und mit „Licorne Elsass“ ein Bier, das zu 100% aus dem Elsass kommt.



