BRAUEREIEN


Kölner Verbund Brauereien

Kölner Verbund Brauereien."Kölsch ist billig wie nie".

Die Kölner Verbund Brauereien sind mehr als eine reine Kooperative von Handelspartnern. Mit Kapitalbeteiligungen und Allianzen ist es dem Kölner Brauereiverbund gelungen, die Einzelmarke „Kölsch“ nicht nur im Rheinland zu vermarkten, sondern weit darüber hinaus. Gesamtwirtschaftlich gehören die Kölner Verbund Brauereien zur Radeberger Gruppe KG, der insgesamt ca. 15 Unternehmen angeschlossen sind.
Nachdem sich im Mittelalter auch in den Städten eine Entwicklung ergab, die Bier vom rein familiären Getränk zu einem Handelsgut machte, wurde gerade in Köln den Bürgern mit dem „Verbundbrief“ von 1396 die Möglichkeit eröffnet, die Biersorten zu erweitern und neue Entwicklungen zu probieren. So kam das „Hoppe“( Hopfen) Bier zustande, das schon Jahre zuvor durch u.a. Hildegard von Bingen in seiner gesundheitsfördernden Wirkung untersucht worden war. Es dauerte bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts, bis sich das Hopfenbier auch im Rheinland durchgesetzt hatte.

Der Brauerei Verbund und seine Sorten.

Durch die Kölner Verbund Brauereien werden sechs verschiedene Kölsch Marken gebraut und vertrieben. Darunter befindet sich mit „SION“ Kölsch die Marke, die mit einem Fassbieranteil von knapp 90 % den zweitgrößten Anteil an einer Fassbiereinzelmarke hat. „GILDEN“ Kölsch ist eine regionale Premium Marke. Diese Marke legt vor allem Wert auf ansprechende Gestaltung der Marke wie z.B. die Inmould Folierung von Kästen, einem Szeneglas für die Gastronomie und einem Pittermännchen.
„KÜPPERS“ Kölsch ist die wohl am meisten überregional vertriebene Marke und wird diesbezüglich auch weiter gefördert.
„SESTERS“ Kölsch liegt eher als eine Preiseinstiegsmarke und fördert auf diese Weise den Kölsch Absatz.
„PETERS“ Kölsch ist eine kleine Nobelmarke unter den Kölsch Bieren. Aushängeschild dieser Brauerei
ist das Brauhaus in der Kölner Altstadt. Für den Hausgebrauch gibt es das Bier in einer Bügelflasche.
Letztlich noch das „KURFÜRSTEN“ Kölsch, das speziell als regionale Marke im Raum Bonn existiert und dort in Fässern und Flaschen vertrieben wird.
Seit Juni 2009 hat der Marktführer, die Radeberger Gruppe, zu der die Kölner Verbund Brauereien gehören, ihren neuen Firmensitz in Bad Vilbel aufgebaut und den bisherigen Sitz Frankfurt aufgrund eines neuen Bebauungsplanes verlassen müssen.
Die Radeberger Gruppe sorgt mit einer stets aktuellen Presse und Öffentlichkeitsarbeit (gespiegelt auch im Internet) dafür, dass das Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten seine Umsätze stabil halten konnte und die Übernahme weiterer kränkelnder Bierproduzenten anstrebt.

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