BRAUEREIEN
König Ludwig Schloßbrauerei Kaltenberg
König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg. Ein Bier von Königlicher Hoheit.
Die Leitung der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg hat heute Prinz Luitpold von Bayern inne, der Urenkel des legendären Ludwig II. Diese Brauerei ist die letzte Schlossbrauerei in königlichem Besitz.
Die Wittelsbacher und das Bier.
Der Name der Brauerei aber geht auf die Jahrhunderte lange Brautradition der Wittelsbacher zurück und dessen Brauereigründers Herzog Ludwig der Strenge (1260). Die wichtigste Leistung hat Herzog Wilhelm IV. erbracht, der mit dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 das älteste und am längsten bis heute gültige Gesetz zur Reinheit von Lebensmitteln schuf. Ein Gesetz, das sich trotz vieler Konkurrenzangriffe aus dem Ausland bis heute hielt und großer Beliebtheit bei der kritischen Betrachtung der Lebensmittelherstellung erfreut. Im Gebot wird formuliert, dass zur reinen Herstellung von Bier nur Hopfen, Malz und Wasser verwendet werden darf.
Etwa 100 Jahre später erließ Kurfürst Maximilian I. das Weißbiermonopol und sicherte damit der Königsfamilie das Vorrecht Weißbier zu brauen. Dieses Monopol hatte bis 1798 Bestand und diente dazu, den Staatshaushalt zu sanieren.
Auch das weltberühmte Münchner Oktoberfest ist eine Erfindung des Königshauses. Diesmal war es König Ludwig I., der anlässlich seiner Trauung 1810 mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen ein tagelanges Volksfest veranstaltete. Seitdem heißt der Festplatz auch Theresienwiese.
Er sorgte auch dafür, dass Sommers das Bierbrauen verboten war (Brandgefahr durch Sieden) und man in dieser Zeit auf Vorräte zurückgreifen musste. So entstanden Bierkeller. Gegen die heiße Sonne wurden in der umgebenden Lage schattenspendende Bäume (Bevorzugt die großblättrigen Kastanien) gepflanzt, aus denen sich nach und nach Biergärten entwickelten, in denen es aber nichts zu essen gab, so dass jeder seine Brotzeit mitbringen durfte.
Auf Ludwig II geht die Gründung der „königlichen Akademie für Landwirtschaft und Brauereien“ zurück, zu der auch die wissenschaftliche Akademie von Weihenstephan gehörte, die in regelmäßigen Brau-Kursen seit 1865 akademisch zum Brauer ausbildeten.
Diese lange königliche Familientradition spiegelt sich bis heute in den Etiketten der Biersorten wieder, die alle das Familienwappen tragen. Heute werden folgende Sorten vermarktet: König Ludwig Dunkel, König Ludwig Weißbier in fünf Sorten, König Ludwig Hell und Kaltenberg, das untergärige helle Spezialbiere (Spezial, Leicht, 3,8 und Schloss Keller Naturtrüb) verkörpert. Produziert wird heute auf Schloss Kaltenberg, in Fürstenfeldbruck, Holzkirchen (regionale Marken) und Thannhausen (vor allem Mineralwasser und Frucht Mixgetränke, Limonaden).
Im Internet vermarktet sich die Brauerei mit einem königlichen Fanshop (Kappen, Krüge, Gläser) weiter.

Die Leitung der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg hat heute Prinz Luitpold von Bayern inne, der Urenkel des legendären Ludwig II. Diese Brauerei ist die letzte Schlossbrauerei in königlichem Besitz.
Die Wittelsbacher und das Bier.
Der Name der Brauerei aber geht auf die Jahrhunderte lange Brautradition der Wittelsbacher zurück und dessen Brauereigründers Herzog Ludwig der Strenge (1260). Die wichtigste Leistung hat Herzog Wilhelm IV. erbracht, der mit dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 das älteste und am längsten bis heute gültige Gesetz zur Reinheit von Lebensmitteln schuf. Ein Gesetz, das sich trotz vieler Konkurrenzangriffe aus dem Ausland bis heute hielt und großer Beliebtheit bei der kritischen Betrachtung der Lebensmittelherstellung erfreut. Im Gebot wird formuliert, dass zur reinen Herstellung von Bier nur Hopfen, Malz und Wasser verwendet werden darf.
Etwa 100 Jahre später erließ Kurfürst Maximilian I. das Weißbiermonopol und sicherte damit der Königsfamilie das Vorrecht Weißbier zu brauen. Dieses Monopol hatte bis 1798 Bestand und diente dazu, den Staatshaushalt zu sanieren.
Auch das weltberühmte Münchner Oktoberfest ist eine Erfindung des Königshauses. Diesmal war es König Ludwig I., der anlässlich seiner Trauung 1810 mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen ein tagelanges Volksfest veranstaltete. Seitdem heißt der Festplatz auch Theresienwiese.
Er sorgte auch dafür, dass Sommers das Bierbrauen verboten war (Brandgefahr durch Sieden) und man in dieser Zeit auf Vorräte zurückgreifen musste. So entstanden Bierkeller. Gegen die heiße Sonne wurden in der umgebenden Lage schattenspendende Bäume (Bevorzugt die großblättrigen Kastanien) gepflanzt, aus denen sich nach und nach Biergärten entwickelten, in denen es aber nichts zu essen gab, so dass jeder seine Brotzeit mitbringen durfte.
Auf Ludwig II geht die Gründung der „königlichen Akademie für Landwirtschaft und Brauereien“ zurück, zu der auch die wissenschaftliche Akademie von Weihenstephan gehörte, die in regelmäßigen Brau-Kursen seit 1865 akademisch zum Brauer ausbildeten.
Diese lange königliche Familientradition spiegelt sich bis heute in den Etiketten der Biersorten wieder, die alle das Familienwappen tragen. Heute werden folgende Sorten vermarktet: König Ludwig Dunkel, König Ludwig Weißbier in fünf Sorten, König Ludwig Hell und Kaltenberg, das untergärige helle Spezialbiere (Spezial, Leicht, 3,8 und Schloss Keller Naturtrüb) verkörpert. Produziert wird heute auf Schloss Kaltenberg, in Fürstenfeldbruck, Holzkirchen (regionale Marken) und Thannhausen (vor allem Mineralwasser und Frucht Mixgetränke, Limonaden).
Im Internet vermarktet sich die Brauerei mit einem königlichen Fanshop (Kappen, Krüge, Gläser) weiter.



