BRAUEREIEN


Krombacher Brauerei

Krombacher Brauerei. Für einen verantwortungsvollen Genuss.

In Krombach wurde schon ab 1300 gebraut. Aber erst 1803 ist die Krombacher Brauerei erstmals urkundlich erwähnt. Verkehrstechnisch begünstigt durch die Lage zwischen dem Sauerland und Siegen Nassau wurden durch den Anstieg Vorspann-Dienste notwendig. Diese gaben der Krombacher Brauerei eine Vormachtstellung.
Im Zuge der Industriellen Revolution wuchs die Zahl der Bergbaubetriebe und Verhüttungsanlage auf das Doppelte. Die Arbeiter nutzen die Ausschankstätten, um sich nach der Arbeit zu erfrischen. Aber auch der Zuwachs der Vereine versprach Wachstum.

Entwicklungen in der Krombacher Brauerei.

Ab 1890 wurde Pils gebraut. Die Entwicklung der Eisenbahn, der Ausbau des Schienennetzes erschloss die Krombacher Brauerei z.B. das Erzgebirge.
Die Industrielle Revolution hat aber neben dem Ausbau des Transportwesens auch Auswirkungen auf die Braukunst. Durch die Entwicklung der Gärung (Pasteur), die Entwicklung künstlicher Kühlung (Linde) und maschineller Antriebskräfte (Dampfmaschinen) werden neue Entwicklungen und Absatzmengen möglich.
In den Jahren um die beiden Weltkriege halbiert sich der pro Kopf Verbrauch in Deutschland infolge sozialer Not. Rohstoffknappheit und politisch unsichere Umstände destabilisieren die wirtschaftliche Situation in Deutschland zusätzlich. Ab 1940 dürfen Voll- und Lagerbiere nicht mehr gebraut werden, was die Stammwürze erheblich reduziert. Die alliierten Bombenangriffe legen Siegen, Industrieanlagen und Städte im Ruhrgebiet in Schutt und Asche. Verbote zum Brauen mit Getreide, das für die Gesamtbevölkerung als Nahrungsmittel diente, etc. führte 1949 zur niedrigsten pro Kopf Produktion (25 Liter)der Krombacher Brauerei.

Bis 1960 stieg der Verbrauch wieder auf 91 Liter pro Kopf. Als eine der ersten Firmen führte man 1970 in Deutschland die geschlossen Gärung in Großtanks ein. Im Ruhrgebiet wurde Export zum bevorzugten Bier erklärt, nicht so bei der Krombacher Brauerei. Auch die Besinnung auf die Natur als Ursprung des Quellwassers geht auf die Marktstrategien der 70ger Jahre zurück. Durch die politische Wende 1989 ist für die Krombacher Brauerei ein ganz neuer Markt zu erschließen. Verpackungstechnisch führt Krombacher als erste Firma den 11er Kasten ein, der ungeteiltes Echo fand. Mit Prominenz in einem Boot besann man sich auf die Problematik des Regenwaldes und rief zu einer Schutzkampagne auf. Auch diese in der Werbung geäußerte Position stieß bei Verbrauchern auf positives Echo.
Neben den Sorten Krombacher Pils (auch alkoholfrei) gelten Cab, Krombacher Radler bereits als etablierte Labels. Seit 2005 soll Krombacher extra Mild dazu stoßen.

Seit 2006 hat man die Markenrechte für Schweppes und Orangina und die Privat Brauerei Rolinck aus Steinsfurt gekauft. Letztlich gibt es seit 2007 Krombacher Weizen.

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