BRAUEREIEN


Leipziger Brauhaus zu Reudnitz

Leipziger Brauhaus zu Reudnitz in Leipzig. Total frisch. Total cool.

Die Brauerei Reudnitz wurde 1862 von Braumeister Schröder gegründet. 1871 erfolgt durch Verkauf ein Besitzerwechsel. Riebeck wird neben einigen Leipziger Bürgern neuer Besitzer. 1887 erhält die Brauerei eine Goldmedaille und den Preis der Stadt Leipzig. 1900 liegt die Brauerei auf dem 4. Platz in Deutschland. Während des Zweiten Weltkriegs wird die Brauerei in Sachsen zu 60 % zerstört. Der Betrieb wird wieder aufgebaut und 1946 aufgrund der politischen Ereignisse als VEB Riebeck-Brauerei verstaatlicht. 1959 entsteht durch Zusammenschluss mit weiteren Brauereien das „Kombinat VEB Sachsenbräu“. 1968 erfolgt eine Neustrukturierung zum VEB Getränke-Kombinat-Leipzig mit Sachsenbräu als Stammhaus. Es wird aber nicht in neue Anlagen investiert, was die Produktion erschwert. 1989 mit der „Wende“ wird auch der VEB aufgelöst und umgebaut.

Neubeginn.

Mit dem Namen „Reudnitzer“ tritt das Unternehmen seit 1990 auf den Markt. 1991 erfolgt die Übernahme durch den Dortmunder Konzern „Brau und Brunnen“, die über 50 Millionen in den Betrieb, der nun Leipziger Brauhaus zu Reudnitz GmbH heißt, investiert. Dadurch geht es mit dem Unternehmen Leipziger Brauhaus zu Reudnitz stetig aufwärts. In diesem Zuge wurde auch 1993 das neue, vollautomatisierte, computergesteuerte Sudhaus in Betrieb genommen. 1994 erhält die Brauerei Leipziger Brauhaus zu Reudnitz als erste in den neuen Bundesländern das höchste Zertifikat nach einer ISO Norm, die für Braukunst vergeben wird.1997 wird die geplante Schließung durch Bürgerproteste verhindert. 1998 startet das Unternehmen mit einer neuen Imagekampagne unter dem Motto „Reudnitzer Pilsner- das Frische an Leipzig“. 1999 kommt das neue Premium Pilsner von Reudnitzer auf den Markt. 2000 erhält die Firma für das Pilsner und das Schwarzbier mehrere Auszeichnungen. Seit 2001 ist Reudnitzer online und hat das Sponsoring des Leipziger Zoos übernommen. Zum 140. Jubiläum 2002 erfährt das Unternehmen weitere Anerkennungen und Medaillen. 2003 wird eine neue Flaschenfüllanlage in Betrieb genommen und das Unternehmen erhält den „Oskar“ für den Mittelstand.

2004 werden neue Brauhäuser mit modernster Technik eingeführt. Ab 2005 gehört das Unternehmen zur Radebergergruppe, die wiederum dem Oetker Konzern untersteht. Seitdem gibt es die Flaschen auch im praktischen 11er Trial. Reudnitzer Bier gibt es in fünf Variationen: neben dem bereits erwähnten Premium Pils, als Ur-Bock, Diät-Bier und Festbier in Flaschen. Für die Gastronomie gibt es zusätzlich zum Pils ein naturtrübes Bier in 30 Liter Fässern. Das Unternehmen tritt neben dem Zoo als Förderer für 4 weitere kulturelle Einrichtungen und fünf Sportvereine auf.

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