BRAUEREIEN
Löwenbräu
Löwenbräu, das bayrische Bier aus der „Löwengrube“.
Vermutlich lässt sich die Geschichte von Löwenbräu bis ins 14. Jh. zurückverfolgen. Aber erst 1524 wird erstmals ein Braumeister urkundlich in einem Steuerbuch erwähnt. 1746 erscheint der Name im Biersudverzeichnis der Stadt München. Mit der Familie Brey beginnt 1818 die Gründung der modernen Löwenbräu Brauerei. Der Gründer baut die Brauerei gleichzeitig zur Größten Münchens aus. 1827 erweitert die Brauerei den Betrieb auf das Unterwiesenfeld. 1848 erhält Brey die Genehmigung Bockbier zu brauen und ist damit der Begründer der Starkbierbrauerei. Unter seinem Sohn Ludwig wird bis 1851 die gesamte Produktion an die neue Adresse verlegt.
1872 verkauft die Familie Brey die Brauerei. Sie wird eine Aktiengesellschaft und weiter modernisiert. 1883 wird in unmittelbarer Nähe zur Löwenbräu Brauerei der Löwenbräukeller eröffnet, eine Gaststätte, die bis heute das Aushängeschild der Brauerei ist. 1886 wird der Löwe als Markenzeichen registriert. 1900 wird Löwenbräu auf der Pariser Weltausstellung mit dem Grand Prix für Bier ausgezeichnet. In den Jahren des Ersten Weltkrieges muss Löwenbräu, bedingt durch Vorschriften und Rohstoffknappheit, die Bierbrauerei verändern (Kriegsbier, Dünnbier) und in Folge dessen sinkt die Produktion um die Hälfte.
Nach den 20ger Jahren setzt Löwenbräu stärker auf Exporte. 1921 fusioniert die Firma mit Schülein& Cie. -Bräu. Schülein wird Generaldirektor des neuen Unternehmens. Ab 1925 gibt es wieder das Löwenbräu Starkbier „Triumphator“. 1927 wird erstmals Weißbier (Münchner Kindl) gebraut. Ab 1937 werden die Zeppeline mit Löwenbräu beliefert.
Die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird wieder expandiert. Erstes Exportland wird ab 1948 die Schweiz.
Auf dem Oktoberfest wird 1950 ein mechanischer Löwe installiert, der brüllt. Das Brüllen wurde 1952 verboten, aber 1954 wurde das Verbot wieder aufgehoben. Seit 1974 gibt es Lizenzverträge mit USA und England. Insgesamt ist Löwenbräu in 50 Ländern vertreten. 1997 erfolgt der Zusammenschluss mit „Spaten“(Franziskanerbräu), um international bestehen zu können. Die beiden nahegelegenen Firmengebäude werden auch demonstrativ mit einer gläsernen Brücke verbunden.
Seit 2004 gehört die Löwenbräu-Spaten-Brauerei zu „InBev“, dem größten Brauereiunternehmen der Welt, das großen Wert auf die Eigenständigkeit der Firmen und die Verwurzelung in den jeweiligen Heimatregionen legt. „Löwenbräu, ein Bier wie Bayern“, dieses Motto lässt sich darum auch ohne Anmaßung weiter nutzen. So vertreibt allein Löwenbräu neun verschiedene Biersorten sowie eine eigens für die kleinen Party-Fässer entwickelte Zapfanlage, die patentiert ist und von der Stiftung Warentest gut getestet (1,7) wurde (Perfekt Draft).

Vermutlich lässt sich die Geschichte von Löwenbräu bis ins 14. Jh. zurückverfolgen. Aber erst 1524 wird erstmals ein Braumeister urkundlich in einem Steuerbuch erwähnt. 1746 erscheint der Name im Biersudverzeichnis der Stadt München. Mit der Familie Brey beginnt 1818 die Gründung der modernen Löwenbräu Brauerei. Der Gründer baut die Brauerei gleichzeitig zur Größten Münchens aus. 1827 erweitert die Brauerei den Betrieb auf das Unterwiesenfeld. 1848 erhält Brey die Genehmigung Bockbier zu brauen und ist damit der Begründer der Starkbierbrauerei. Unter seinem Sohn Ludwig wird bis 1851 die gesamte Produktion an die neue Adresse verlegt.
1872 verkauft die Familie Brey die Brauerei. Sie wird eine Aktiengesellschaft und weiter modernisiert. 1883 wird in unmittelbarer Nähe zur Löwenbräu Brauerei der Löwenbräukeller eröffnet, eine Gaststätte, die bis heute das Aushängeschild der Brauerei ist. 1886 wird der Löwe als Markenzeichen registriert. 1900 wird Löwenbräu auf der Pariser Weltausstellung mit dem Grand Prix für Bier ausgezeichnet. In den Jahren des Ersten Weltkrieges muss Löwenbräu, bedingt durch Vorschriften und Rohstoffknappheit, die Bierbrauerei verändern (Kriegsbier, Dünnbier) und in Folge dessen sinkt die Produktion um die Hälfte.
Nach den 20ger Jahren setzt Löwenbräu stärker auf Exporte. 1921 fusioniert die Firma mit Schülein& Cie. -Bräu. Schülein wird Generaldirektor des neuen Unternehmens. Ab 1925 gibt es wieder das Löwenbräu Starkbier „Triumphator“. 1927 wird erstmals Weißbier (Münchner Kindl) gebraut. Ab 1937 werden die Zeppeline mit Löwenbräu beliefert.
Die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird wieder expandiert. Erstes Exportland wird ab 1948 die Schweiz.
Auf dem Oktoberfest wird 1950 ein mechanischer Löwe installiert, der brüllt. Das Brüllen wurde 1952 verboten, aber 1954 wurde das Verbot wieder aufgehoben. Seit 1974 gibt es Lizenzverträge mit USA und England. Insgesamt ist Löwenbräu in 50 Ländern vertreten. 1997 erfolgt der Zusammenschluss mit „Spaten“(Franziskanerbräu), um international bestehen zu können. Die beiden nahegelegenen Firmengebäude werden auch demonstrativ mit einer gläsernen Brücke verbunden.
Seit 2004 gehört die Löwenbräu-Spaten-Brauerei zu „InBev“, dem größten Brauereiunternehmen der Welt, das großen Wert auf die Eigenständigkeit der Firmen und die Verwurzelung in den jeweiligen Heimatregionen legt. „Löwenbräu, ein Bier wie Bayern“, dieses Motto lässt sich darum auch ohne Anmaßung weiter nutzen. So vertreibt allein Löwenbräu neun verschiedene Biersorten sowie eine eigens für die kleinen Party-Fässer entwickelte Zapfanlage, die patentiert ist und von der Stiftung Warentest gut getestet (1,7) wurde (Perfekt Draft).



