BRAUEREIEN
Mainzer Aktien Bierbrauerei
Mainzer Aktien Bierbrauerei, der Verlierer?
Als Aktiengesellschaft wurde die Mainzer Bierbrauerei 1859 gegründet, die sich ab 1872 auch Mainzer Aktien Bierbrauerei nannte. Wegen einer drohenden Bierpreiserhöhung wurde das Bier 1910 von der Bevölkerung mit einem Boykott belegt. Um dem zu begegnen hat die Brauindustrie ein Brauheft herausgegeben, auf dessen Einschlagseiten sich Bierwerbung von Mainzer Brauereien befand. Die restlichen Seiten haben nichts mit Mainz zu tun, sind aber allgemein interessant bezüglich dargestellter Brauereigeräte.
Die Geschichte und Niedergang der Mainzer Aktienbrauerei.
1915 war die Mainzer Aktien Bierbrauerei die Zehntgrößte in ganz Deutschland. Ab 1928 konnte man als Versandbrauerei den Umsatz weiter steigern, durch Lieferung nach Holland, Belgien, Frankreich und Luxemburg. Sogar in Paris gab es eine eigene Gaststätte. In den Kriegsjahren des Zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen mehrfach zerstört. Aber bereits 1952 erhielten drei Mainzer Biersorten eine Auszeichnung. Das Erkennungszeichen war das Mainzer Rad, das auch im Stadtwappen enthalten ist. Ende der 60ger Jahre (1968) des 20 Jh. übernahm Binding die Aktienmehrheit an der Mainzer Aktien Bierbrauerei, legte zuerst die Produktion still (es wurde kein Fassbier mehr gebraut, nur noch Export in Flaschen verkauft), 10 Jahre später auch die Auslieferung. Seit 1983 ist der Betrieb stillgelegt, denkmalträchtige, z.T. bis in die Römerzeit hineinragende Gebäudesegmente wurden abgerissen. Produktion und Vertreib läuft ab 1983 über Binding, Frankfurt.
Einem Bierliebhaber ist es gelungen in einer im Internet veröffentlichten Liste 82 Brauereien in Mainz auszumachen die ab 1840 im Stadtarchiv registriert waren. Im Buch zur 100 jährigen Festgeschichte der MAB findet man viele Details zur Firma, ihren Erfolgen und Problemen durch Augenzeugen. Die Mainzer Aktienbrauerei hat im Laufe ihrer Geschichte auch neun verschiedene Trinkbehälter herausgebracht, die entweder aus Ton als Becher oder Krug, aus Pappe oder als Glas (auch Stiefel) auf dem Markt waren. Seit dem Zusammenschluss mit Binding gibt es einen gemeinsamen Tonkrug. Zu diesem Sortiment gehören ferner drei verschiedene Bierdeckel (ein eckiger, zwei runde) und drei unterschiedliche historische Etiketten. Auch andere Gastronomie Gegenstände wie Schaumbremser, Streichhölzer, Flaschenöffner etc. trugen die Werbung der Mainzer Aktien Brauerei (MAB). Sogar in englischer Sprache gab es nachweislich einen Werbeflyer.
Seit 2002 befinden sich alle Aktien in der Hand der Binding AG.

Als Aktiengesellschaft wurde die Mainzer Bierbrauerei 1859 gegründet, die sich ab 1872 auch Mainzer Aktien Bierbrauerei nannte. Wegen einer drohenden Bierpreiserhöhung wurde das Bier 1910 von der Bevölkerung mit einem Boykott belegt. Um dem zu begegnen hat die Brauindustrie ein Brauheft herausgegeben, auf dessen Einschlagseiten sich Bierwerbung von Mainzer Brauereien befand. Die restlichen Seiten haben nichts mit Mainz zu tun, sind aber allgemein interessant bezüglich dargestellter Brauereigeräte.
Die Geschichte und Niedergang der Mainzer Aktienbrauerei.
1915 war die Mainzer Aktien Bierbrauerei die Zehntgrößte in ganz Deutschland. Ab 1928 konnte man als Versandbrauerei den Umsatz weiter steigern, durch Lieferung nach Holland, Belgien, Frankreich und Luxemburg. Sogar in Paris gab es eine eigene Gaststätte. In den Kriegsjahren des Zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen mehrfach zerstört. Aber bereits 1952 erhielten drei Mainzer Biersorten eine Auszeichnung. Das Erkennungszeichen war das Mainzer Rad, das auch im Stadtwappen enthalten ist. Ende der 60ger Jahre (1968) des 20 Jh. übernahm Binding die Aktienmehrheit an der Mainzer Aktien Bierbrauerei, legte zuerst die Produktion still (es wurde kein Fassbier mehr gebraut, nur noch Export in Flaschen verkauft), 10 Jahre später auch die Auslieferung. Seit 1983 ist der Betrieb stillgelegt, denkmalträchtige, z.T. bis in die Römerzeit hineinragende Gebäudesegmente wurden abgerissen. Produktion und Vertreib läuft ab 1983 über Binding, Frankfurt.
Einem Bierliebhaber ist es gelungen in einer im Internet veröffentlichten Liste 82 Brauereien in Mainz auszumachen die ab 1840 im Stadtarchiv registriert waren. Im Buch zur 100 jährigen Festgeschichte der MAB findet man viele Details zur Firma, ihren Erfolgen und Problemen durch Augenzeugen. Die Mainzer Aktienbrauerei hat im Laufe ihrer Geschichte auch neun verschiedene Trinkbehälter herausgebracht, die entweder aus Ton als Becher oder Krug, aus Pappe oder als Glas (auch Stiefel) auf dem Markt waren. Seit dem Zusammenschluss mit Binding gibt es einen gemeinsamen Tonkrug. Zu diesem Sortiment gehören ferner drei verschiedene Bierdeckel (ein eckiger, zwei runde) und drei unterschiedliche historische Etiketten. Auch andere Gastronomie Gegenstände wie Schaumbremser, Streichhölzer, Flaschenöffner etc. trugen die Werbung der Mainzer Aktien Brauerei (MAB). Sogar in englischer Sprache gab es nachweislich einen Werbeflyer.
Seit 2002 befinden sich alle Aktien in der Hand der Binding AG.



