BRAUEREIEN


Oettinger Brauerei

Oettinger Brauerei. Keinen Euro in die Werbung, jeden Euro ins Bier.

Nach Gründung durch die Grafen von Oettingen wurde die Brauerei bereits erstmals 1333 urkundlich erwähnt. Als Goethe, auf seinem Weg nach Italien durch Oettingen kam, trank er von dem Bier und genoss es so, dass er es immerhin einer Erwähnung Wert fand.
Auch der Maler Spitzweg, der um 1850 in Oettingen wohnte, kannte das Bier. Er genoss es, während er z.B. den Herkulesbrunnen zeichnete.
Erst 1956 wurde das Oettinger Bier in eine Genossenschaft umfirmiert. Dann hieß es „Fürstliches Brauhaus zu Oettingen, Oettinger Bier“.

Das selbständige Marketingkonzept von Oettinger.

Der heutige Betrieb mit seinen 1250 Mitarbeitern und fünf Brauereistandorten setzt auf ein qualitätsvolles Bier, das trotzdem bei guter Planung nicht teuer sein muss. Als sich in den 70ger Jahren die Supermarkt etablierten sprang die Firma Oettinger Brauerei auf diesen Zug auf. Heute vertreibt man unter dem Namen Oettinger Brauerei 19 Getränkeprodukte in Gestalt reiner Biere oder Biermixgetränke. Hinzu kommen sieben Softdrinks. Neben den Supermärkten werden ebenso flächendeckend und bundesweit Getränkemärkte beliefert. Jedes Getränk wird im Internet genau beschrieben, so dass man damit schon den Einkauf vorbereiten kann. Weiter geht der Service mit Kochrezepten mit Bier. Ausführlich wird der Herstellungsprozess beschrieben.

Auf einer Fanclubseite, können sich die Oettinger Fans besuchen und Ihre Bilder veröffentlichen. Auf der Fanshop Seite findet der Interessierte alles rund um den Bier – und Freizeitgenuss. In einem Extra Menüblock präsentiert sich die Firma nach außen mit einer graphischen Übersicht über die Standorte in Deutschland. Eine internationale Seite biete den Übergang zu Informationen in Englisch, Spanisch und Russisch. Der Pressespiegel und der Newsletter schließen die Internetrepräsentanz als größtes eingesetztes Werbemedium ab.

Zur Oettinger -Gruppe zählen also das Stammwerk, die Zweigniederlassungen in Gotha, Schwerin, Mönchengladbach und Braunschweig(s.u.) sowie das Exportbüro in Hamburg und das Auslieferungslager in Walldorf. Der Standort Pritzwalk/Dessow wurde 2009 geschlossen. Das Besondere ist die direkte Belieferung des Einzelhandels ohne den Großhandel dazwischen zuschalten. So ist eine Stabilisierung des Preises möglich.
2009 übernahm man auch noch die Marke Feldschlösschen Brauerei Braunschweig von der Carlsberg- Gruppe. Da das Namensrecht bei Karlsberg blieb, wird sie heute unter dem Namen „Brauerei Braunschweig“ geführt und stellt die drittgrößte Brauerei innerhalb der Oettinger Gruppe dar. Alle Biersorten werden in 0,5l dunkelbraunen Glasflaschen mit Kronkorken vertrieben, einzelne Marken gibt es auch in kleineren Gebinden und in unterschiedlich großen Fässern.

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