BRAUEREIEN


Stuttgarter Hofbräu

Allgemeine Informationen zum Unternehmen:
Seit 2010 gehört die Brauerei zum Geschäftsbereich der Radeberger-Gruppe des Oetker-Konzerns. Grundstein für den Zusammenschluss war die Übernahme von 49 Prozent der Geschäftsanteile durch die Radeberger-Gruppe 2004.

Geschichte und Standort der Brauerei:
Die Brauereigeschichte begann bereits im Jahre 1591. Im Testament des Grafen von Zollern wurden die Mönche des St. Luzen-Klosters bei Hechingen genannt, die aufgrund ihrer Arbeit, wie es hieß, Bier haben konnten. Im Jahre 1608 wurde durch die Mönche erstmals Bier zum den fürstlichen Hof geliefert. Die Vereinigung der Bierbrauerei St. Luzen und der Brauerei „Englischer Garten“ aus Stuttgart zur „Württembergisch-Hohenzollerschen Brauereigesellschaft“ erfolgte im Jahre 1872. Offizieller Hoflieferant des Königshauses Württemberg, also Hofbrauerei, wurde die Stuttgarter Hofbräu im Jahre 1883. Der Titel „Hoflieferant“ wurde durch den württembergischen König Karl verliehen. Aus diesem Grund ist im Firmenzeichen der Brauerei das Wappen Württembergs abgebildet. Den Namen „Stuttgarter Hofbräu“ trägt die Brauerei seit 1933.

Im Jahre 2002 stellte die Brauerei die Produktion der Weizenbiere ein und führte vier neue Weizenbiersorten, die Malteser Weissbiere, ein. Die Herstellung der neuen Biere erfolgt in Lizenz in der Brauerei Bischofshof in Regensburg.

Bierausstoß, Umsatz und Mitarbeiteranzahl:
Ende 2009 beschäftigte das Unternehmen 241 Mitarbeitern, davon 32 Auszubildende. Im Jahre 2005 betrug der Umsatz 65 Millionen Euro.

Biersorten und saisonale Spezialitäten:
Das Biersortiment der Brauerei umfasst das Pilsener, Export, Herrenpils, Bügel-Premium, Bügel-Spezial Märzen, Radler, Alkoholfrei und das Malteser Weißbier.
Als saisonale Sorten sind das Frühlingsfest-Bier, Volksfest-Bier und das Weihnachts-Bier erhältlich.

Auszug aus der umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit:
Vorrangiges Unternehmensziel der Brauerei ist seit Jahren der Umweltschutz, welcher im gesamten Unternehmensprozess realisiert wird. Anerkennung fand dies mehrmals in der Verleihung von Preisen, wie dem Umweltpreises Stuttgarts. Die modernen Produktionsprozesse des Unternehmens, unter höchster ökonomischer Auslastung eingesetzter Energien, garantieren dem Unternehmen die ungewöhnlich hohe Energierückholungsquote. Durch Wärmerückgewinnungs-Systeme, wie das Blockkraftwerk, können eingesetzte Energien im Kreislauf erneut genutzt werden.

Das Engagement des Unternehmens erstreckt sich auch auf den Naturschutz und den Landschaftsschutz in Baden-Württemberg, die Unterstützung verschiedener Naturschutzmaßnahmen, den baden-württembergischen NABU, den schwäbischen Heimatbund, das Projekt NaturTageBuch, sowie Volksfeste und Events und viele weitere Projekte und Förderungen im Bereich Kultur und Sport.