BRAUEREIEN
Wicküler Brauerei
Allgemeines zur Wicküler-Brauerei Wuppertal:
Das Unternehmen ist seit 1994 zugehörig zur Brau und Brunnen, die seit 2004 zur Radeberger-Gruppe der Dr. August Oetker KG gehört.
Geschichtliche Daten des Unternehmens:
Als kleine Hausbrauerei 1845 von Franz Ferdinand Joseph Wicküler in Wuppertal-Elberfeld gegründet war sie von Ende des 19. Jahrhunderts bis Ende des 20. Jahrhunderts die führende Brauerei im Bergischen Land und Biermarke mit internationalem Ruf. 1853 erwarb Wicküler einige Felsenkeller und Grundstücke, und errichtete Auf der Klüse eine weitere Brauerei und die Sommerwirtschaft.
Die Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Kältemaschine förderte die Entwicklung der Wicküler Brauerei zu einem modernen Industriebetrieb. Weitere Modernisierungen, wie zum Beispiel die Ausweitung der Kellerräume und die Installation von Dampfmaschinen zum Antrieb der Malzmühlen bewirkten eine Versechsfachung der Bierherstellung. Die Umwandlung in eine Aktien-Gesellschaft erfolgte 1887, das Grundkapital betrug 1,5 Millionen Goldmark. Im selben Jahr begann die Herstellung des Wicküler Pilsener Bieres. Die Übernahme der Küpper-Brauerei, die Akquisition von Patenten zur Bierkonservierung und der Export, auch in tropische Länder, ließen das Unternehmen weiter wachsen und weltweit bekannt werden. Ab dem Jahre 1909 erfolgte die Abfüllung von Flaschenbier.
Mit Ende des Geschäftsjahres 1905/06 gab Franz Joseph Wicküler den Vorstandsvorsitz und seine Tätigkeit im Aufsichtsrat aus gesundheitlichen Gründen ab, und ließ sich durch einen Brauereiexperten, Direktor Hellmannsberger, vertreten. Trotz starker Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und dem Wegfall der östlichen Märkte konnte die Wicküler Brauerei 1948/49, nicht zuletzt durch weltweiten Export, ihre Marktposition wieder einnehmen. Nach dem Zukauf weiterer Brauereien wurde das Unternehmen Anfang der 80-iger Jahre wieder in eine Privatbrauerei umgewandelt.
Mitarbeiter, Standort und Bierumsatz des Unternehmens:
Ende der 80-iger Jahre beschäftigte das Unternehmen, zum größten Teil in Wuppertal, mehr als 1300 Mitarbeiter, die 800.000 Hektoliter Bier allein der Sorte Wicküler Pils herstellten.
Getränkesortiment der Brauerei einst und heute:
Zu den ehemaligen Sorten, der von der Wicküler Brauerei produzierten Biere, gehören das Wicküler Export, Wicküler Pils, Wicküler Kern Malz, Wicküler Alt, Wicküler Stern Bier (bis 1930), Wicküler Zweibock und Wibbel Alt.
Zu den aktuellen Sorten gehören das Wicküler Pilsener und das D-Pils für Diabetiker.
Öffentliche Förderarbeit des Unternehmens:
Die Wicküler Brauerei förderte vielfältige kulturelle Ereignisse, wie kulturhistorische Wanderungen, Liedprojekte, Mundartwettbewerbe und die Musikstadt Wuppertal.
An verdiente Wuppertaler Bürger verlieh das Unternehmen, zusammen mit der Westdeutschen Zeitung, alljährlich die Wuppertaler Medaille.

Das Unternehmen ist seit 1994 zugehörig zur Brau und Brunnen, die seit 2004 zur Radeberger-Gruppe der Dr. August Oetker KG gehört.
Geschichtliche Daten des Unternehmens:
Als kleine Hausbrauerei 1845 von Franz Ferdinand Joseph Wicküler in Wuppertal-Elberfeld gegründet war sie von Ende des 19. Jahrhunderts bis Ende des 20. Jahrhunderts die führende Brauerei im Bergischen Land und Biermarke mit internationalem Ruf. 1853 erwarb Wicküler einige Felsenkeller und Grundstücke, und errichtete Auf der Klüse eine weitere Brauerei und die Sommerwirtschaft.
Die Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Kältemaschine förderte die Entwicklung der Wicküler Brauerei zu einem modernen Industriebetrieb. Weitere Modernisierungen, wie zum Beispiel die Ausweitung der Kellerräume und die Installation von Dampfmaschinen zum Antrieb der Malzmühlen bewirkten eine Versechsfachung der Bierherstellung. Die Umwandlung in eine Aktien-Gesellschaft erfolgte 1887, das Grundkapital betrug 1,5 Millionen Goldmark. Im selben Jahr begann die Herstellung des Wicküler Pilsener Bieres. Die Übernahme der Küpper-Brauerei, die Akquisition von Patenten zur Bierkonservierung und der Export, auch in tropische Länder, ließen das Unternehmen weiter wachsen und weltweit bekannt werden. Ab dem Jahre 1909 erfolgte die Abfüllung von Flaschenbier.
Mit Ende des Geschäftsjahres 1905/06 gab Franz Joseph Wicküler den Vorstandsvorsitz und seine Tätigkeit im Aufsichtsrat aus gesundheitlichen Gründen ab, und ließ sich durch einen Brauereiexperten, Direktor Hellmannsberger, vertreten. Trotz starker Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und dem Wegfall der östlichen Märkte konnte die Wicküler Brauerei 1948/49, nicht zuletzt durch weltweiten Export, ihre Marktposition wieder einnehmen. Nach dem Zukauf weiterer Brauereien wurde das Unternehmen Anfang der 80-iger Jahre wieder in eine Privatbrauerei umgewandelt.
Mitarbeiter, Standort und Bierumsatz des Unternehmens:
Ende der 80-iger Jahre beschäftigte das Unternehmen, zum größten Teil in Wuppertal, mehr als 1300 Mitarbeiter, die 800.000 Hektoliter Bier allein der Sorte Wicküler Pils herstellten.
Getränkesortiment der Brauerei einst und heute:
Zu den ehemaligen Sorten, der von der Wicküler Brauerei produzierten Biere, gehören das Wicküler Export, Wicküler Pils, Wicküler Kern Malz, Wicküler Alt, Wicküler Stern Bier (bis 1930), Wicküler Zweibock und Wibbel Alt.
Zu den aktuellen Sorten gehören das Wicküler Pilsener und das D-Pils für Diabetiker.
Öffentliche Förderarbeit des Unternehmens:
Die Wicküler Brauerei förderte vielfältige kulturelle Ereignisse, wie kulturhistorische Wanderungen, Liedprojekte, Mundartwettbewerbe und die Musikstadt Wuppertal.
An verdiente Wuppertaler Bürger verlieh das Unternehmen, zusammen mit der Westdeutschen Zeitung, alljährlich die Wuppertaler Medaille.


